Pappardelle mit Schweineragout – eine kräftige Alternative zur klassischen Bolognese
Schweineragout mit Pappardelle funktioniert ähnlich wie ein klassisches italienisches Ragù, unterscheidet sich aber vor allem durch das Fleisch. Statt Hackfleisch verwenden wir Schweinenacken, der in kleine Würfel geschnitten und langsam geschmort wird. Durch die lange Garzeit wird das Fleisch weich, bleibt aber trotzdem noch als einzelne Stücke in der Soße erhalten.
Die Basis aus Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie erinnert an ein klassisches italienisches Soffritto. Das Gemüse wird fein gewürfelt und zunächst kräftig angeröstet. Dadurch bringt es Süße und Röstaromen in die Soße, bevor Tomatenmark, kräftiger Rotwein, Tomatensugo und Rinderfond dazukommen.
Unser Bologna Gewürz passt hier besonders gut, weil es genau für kräftige Tomaten- und Fleischsoßen gedacht ist. Zusammen mit Rotwein und Rinderfond bekommt das italienische Schweine-Ragù eine würzige, herzhafte Basis, ohne dass viele einzelne Kräuter abgemessen werden müssen.
Der Schweinenacken darf anschließend rund zwei Stunden langsam köcheln. In dieser Zeit reduziert sich die Flüssigkeit und aus Fond, Tomate, Gemüse und Fleisch entsteht eine sämige Soße. Deshalb würde ich das Ragout auch nicht unnötig mit Stärke oder Mehl binden.
Beim Servieren kommt ein Schritt dazu, der bei Pasta einen großen Unterschied macht: Die frisch gekochten Pappardelle werden mit Schweineragout und etwas Nudelwasser direkt in der Pfanne geschwenkt. Das stärkehaltige Wasser verbindet die Soße mit der Pasta und sorgt dafür, dass das Ragout nicht nur oben auf den Nudeln liegt.
Damit ist dieses Rezept eine gute Wahl, wenn du Pasta mit Fleischsoße magst, aber nicht schon wieder klassische Bolognese kochen möchtest. Durch Schweinenacken, Rotwein und die lange Schmorzeit ist das Ragout kräftiger und rustikaler und passt besonders gut zu breiten Nudeln wie Pappardelle.