Pappardelle mit Schweineragout | Der kleine Gourmet

Pappardelle mit Schweineragout

180
•
Einfach
•
Drucken

VERWENDETE PRODUKTE

Bologna
Bologna
Fleur de Sel Pure
Fleur de Sel Pure
Olivenöl extra nativ
Olivenöl extra nativ

ZUTATEN

4 Portionen
  • 600.0 g Schweinenacken ohne Knochen
  • 3.0 EL Olivenöl extra nativ
  • 3.0 Stangen Staudensellerie
  • 2.0 Stk. Karotte
  • 2.0 Stk. Zwiebel
  • 2.0 Stk. Knoblauchzehe
  • 1.0 EL Tomatenmark
  • 1.0 EL brauner Zucker
  • 150.0 ml kräftiger Rotwein
  • 300.0 g passierte Tomaten
  • 4.0 TL Bologna
  • 400.0 ml Rinderfond
  • 1.0 Prise(n) Fleur de Sel Pure
  • 500.0 g Pappardelle
  • 50.0 g gehobelter Parmesan, zum Servieren

Pappardelle mit Schweineragout sind perfekt für Pasta-Fans, die Abwechslung zu klassischer Bolognese suchen. Schweinenacken wird in kleine Würfel geschnitten, kräftig angebraten und anschließend mit Zwiebeln, Möhren, Staudensellerie, Rotwein, Rinderfond und Tomatensugo etwa zwei Stunden langsam geschmort. Dadurch wird das Fleisch weich und die Soße schön sämig. Zum Servieren werden die Pappardelle mit zwei Kellen Schweineragout und etwas Nudelwasser direkt in der Pfanne geschwenkt, damit sich die Soße besonders gut mit der Pasta verbindet.

VORBEREITUNG

  • Schweinenacken von Sehnen und großen Fettstücken befreien und in gleichmäßige Würfel schneiden.
  • Fleischwürfel leicht mit Fleur de Sel würzen.
  • Zwiebeln, Möhren und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  • Staudensellerie waschen und ebenfalls fein würfeln.
  • Rotwein, Tomatensugo und Rinderfond bereitstellen.

ZUBEREITUNG

Schritt 1 Olivenöl in einem großen schweren Topf erhitzen und den Schweinenacken portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten. Das Fleisch wieder herausnehmen. Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie in den Topf geben und einige Minuten anrösten. Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.

Schritt 2 Braunen Zucker und Bologna dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Den Rotwein einige Minuten kräftig einkochen lassen. Tomatensugo und Rinderfond dazugeben, das Fleisch wieder in den Topf geben und alles bei niedriger Hitze etwa 2 Stunden sanft köcheln lassen, bis der Schweinenacken weich ist und die Soße eine sämige Konsistenz hat. Die weich geschmorten Fleischwürfel mit zwei Gabeln etwas auseinanderzupfen.

Schritt 3 Pappardelle in reichlich Salzwasser bissfest kochen und etwas Nudelwasser auffangen. Pro Portion etwa zwei Kellen Schweineragout in eine große Pfanne geben, Pappardelle und einen kleinen Schuss Nudelwasser dazugeben und alles für etwa eine Minute kräftig durchschwenken. Mit frisch gehobeltem Parmesan servieren.

HÄUFIGE FRAGEN ZUM REZEPT

Welches Fleisch eignet sich am besten für Schweineragout?
Schweinenacken eignet sich besonders gut, weil er leicht durchwachsen ist und beim langen Schmoren saftig und weich wird. Für dieses Rezept wird das Fleisch nicht durch den Fleischwolf gedreht, sondern in kleine Würfel geschnitten.
Wie lange muss Schweineragout schmoren?
Unser Schweineragout lässt etwa 2 Stunden bei niedriger Hitze langsam köcheln. Fertig ist es, wenn sich die Fleischstücke mit der Gabel leicht zerteilen lassen und die Soße deutlich eingekocht und sämig ist.
Kann man Schweineragout am Vortag vorbereiten?
Ja, sehr gut. Das Ragout kann komplett am Vortag gekocht und am nächsten Tag langsam wieder erwärmt werden. Die Pappardelle würde ich frisch kochen und erst direkt vor dem Servieren mit dem Ragout und etwas Nudelwasser in der Pfanne schwenken.
Welche Nudeln passen am besten zu Schweineragout?
Breite Nudeln wie Pappardelle oder Tagliatelle passen besonders gut, weil das kräftige Ragout gut an ihnen haftet. Für unser Rezept verwenden wir frische Pappardelle.
Was ist der Unterschied zwischen Schweineragout und Bolognese?
Bei klassischer Bolognese wird meist Hackfleisch verwendet. Für dieses Schweineragout wird Schweinenacken dagegen in kleine Würfel geschnitten und etwa zwei Stunden langsam geschmort. Dadurch bleiben einzelne Fleischstücke erhalten und das Gericht bekommt eine deutlich rustikalere Konsistenz.

GRATIS HERBST-REZEPTHEFT

10 herzhafte Herbstrezepte – kostenlos als PDF herunterladen.

GRATIS SICHERN
Gratis Herbst-Rezeptheft als PDF

Pappardelle mit Schweineragout - Tipps, Varianten & Wissenswertes

Pappardelle mit Schweineragout – eine kräftige Alternative zur klassischen Bolognese

Schweineragout mit Pappardelle funktioniert ähnlich wie ein klassisches italienisches Ragù, unterscheidet sich aber vor allem durch das Fleisch. Statt Hackfleisch verwenden wir Schweinenacken, der in kleine Würfel geschnitten und langsam geschmort wird. Durch die lange Garzeit wird das Fleisch weich, bleibt aber trotzdem noch als einzelne Stücke in der Soße erhalten.

Die Basis aus Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie erinnert an ein klassisches italienisches Soffritto. Das Gemüse wird fein gewürfelt und zunächst kräftig angeröstet. Dadurch bringt es Süße und Röstaromen in die Soße, bevor Tomatenmark, kräftiger Rotwein, Tomatensugo und Rinderfond dazukommen.

Unser Bologna Gewürz passt hier besonders gut, weil es genau für kräftige Tomaten- und Fleischsoßen gedacht ist. Zusammen mit Rotwein und Rinderfond bekommt das italienische Schweine-Ragù eine würzige, herzhafte Basis, ohne dass viele einzelne Kräuter abgemessen werden müssen.

Der Schweinenacken darf anschließend rund zwei Stunden langsam köcheln. In dieser Zeit reduziert sich die Flüssigkeit und aus Fond, Tomate, Gemüse und Fleisch entsteht eine sämige Soße. Deshalb würde ich das Ragout auch nicht unnötig mit Stärke oder Mehl binden.

Beim Servieren kommt ein Schritt dazu, der bei Pasta einen großen Unterschied macht: Die frisch gekochten Pappardelle werden mit Schweineragout und etwas Nudelwasser direkt in der Pfanne geschwenkt. Das stärkehaltige Wasser verbindet die Soße mit der Pasta und sorgt dafür, dass das Ragout nicht nur oben auf den Nudeln liegt.

Damit ist dieses Rezept eine gute Wahl, wenn du Pasta mit Fleischsoße magst, aber nicht schon wieder klassische Bolognese kochen möchtest. Durch Schweinenacken, Rotwein und die lange Schmorzeit ist das Ragout kräftiger und rustikaler und passt besonders gut zu breiten Nudeln wie Pappardelle.