Schwäbische Dinnete sind herzhafte Hefeteigfladen aus dem Süden Deutschlands und erinnern auf den ersten Blick ein bisschen an Flammkuchen. 🧅🥓 Der große Unterschied steckt vor allem im Teig: Dinnete werden aus einem luftigeren Hefeteig gebacken und bekommen dadurch einen herrlich knusprigen Rand und eine weichere Mitte. Unsere Variante wird klassisch herzhaft mit saurer Sahne, Zwiebeln und Speck belegt und auf dem heißen Backstahl gebacken. Ein echtes Dinnete Rezept wie vom Weihnachtsmarkt – perfekt frisch und noch heiß aus dem Ofen.
ZUBEREITUNG
Schritt 1 Für den Teig die Hefe im kalten Wasser auflösen. Mehl, Fleur de Sel und Olivenöl dazugeben und alles etwa 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und abgedeckt 90 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach etwa 45 Minuten den Teig einmal dehnen und falten.
Schritt 2 Nach der ersten Gehzeit den Teig in 4–5 gleich große Stücke teilen und zu straffen Kugeln formen. In eine leicht eingeölte Teigbox oder auf ein geeignetes Blech geben, abdecken und weitere ca. 6 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Schritt 3 Die Teigkugeln vorsichtig auf etwas Semola geben und mit den Fingerspitzen zu ovalen Fladen drücken und ziehen. Dabei möglichst etwas Luft im Rand lassen. Mit der vorbereiteten Creme bestreichen und mit Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Schinkenwürfeln belegen.
Schritt 4 Die schwäbischen Dinnete nacheinander auf dem heißen Backstahl oder Pizzastein etwa 8–10 Minuten goldbraun backen. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und Temperatur etwas variieren – fertig sind die Dinnete, wenn der Rand schön aufgegangen und goldbraun gebacken und der Boden knusprig ist. Nach dem Backen mit frischem Schnittlauch bestreuen und direkt heiß servieren.