Zartes Wildgulasch | Der kleine Gourmet

Zartes Wildgulasch

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VERWENDETE PRODUKTE

Platzhirsch
Platzhirsch
Fleur de Sel Pure
Fleur de Sel Pure

ZUTATEN

2 Portionen
  • 500.0 g Wildgulasch
  • 1.0 Stk. Gemüsezwiebel
  • 2.0 EL Tomatenmark
  • 250.0 ml Rotwein trocken
  • 400.0 ml Rinderfond
  • 2.0 TL Rohrzucker
  • 2.0 TL Platzhirsch
  • 3.0 EL Würzöl
  • 1.0 Prise Pfeffer (Mühle)
  • 1.0 EL Preiselbeeren (zum Servieren)

Dieses zarte Wildgulasch ist ein klassischer Schmorbraten mit kräftigem Aroma und einer besonders intensiven Rotweinsauce. Durch die lange Garzeit wird das Wildfleisch wunderbar saftig und butterzart, während Zwiebeln, Wildfond und feine Gewürze für einen vollmundigen Geschmack sorgen. Das traditionelle Wildgulasch gelingt ganz einfach und passt perfekt zu Spätzle, Knödeln oder Rotkohl. Ein festliches Rezept für Herbst, Winter oder besondere Anlässe, das mit jedem Bissen begeistert.

VORBEREITUNG

  • Wildgulasch trocken tupfen.
  • Gemüsezwiebel schälen und würfeln.
  • Rotwein und Rinderfond abmessen.
  • Einen großen schweren Topf oder Bräter bereitstellen.
  • Preiselbeeren und gewünschte Beilage zum Servieren vorbereiten.

ZUBEREITUNG

Schritt 1 Das Wildgulasch mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und etwa 15 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen. Würzöl in einem großen Topf oder Bräter stark erhitzen und das Fleisch portionsweise kräftig anbraten, bis es rundherum Farbe bekommen hat. Anschließend herausnehmen und beiseitestellen.

Schritt 2 Noch etwas Würzöl in den Bräter geben und die Zwiebel zusammen mit Tomatenmark und Rohrzucker kurz anrösten. Platzhirsch dazugeben. Mit einem Teil des Rotweins ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen. Anschließend Rinderfond und das angebratene Fleisch dazugeben. 

Schritt 3 Das Wildgulasch bei niedriger Hitze mindestens 2 Stunden schmoren lassen. Die erste Stunde mit geschlossenem Deckel, anschließend offen weitergaren, damit die Soße einkochen kann. Sobald das Fleisch zart ist, mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken. Mit Spätzle, Knödeln, Nudeln oder Rotkohl und Preiselbeeren servieren.

HÄUFIGE FRAGEN ZUM REZEPT

Welches Fleisch eignet sich für Wildgulasch?
Für Wildgulasch eignen sich je nach Verfügbarkeit Reh, Hirsch oder Wildschwein. Wichtig ist, dass das Fleisch zum Schmoren geeignet und in möglichst gleich große Würfel geschnitten ist.
Wie lange muss Wildgulasch schmoren?
In unserem Rezept sollte das Wildgulasch mindestens 2 Stunden bei niedriger Hitze schmoren. Entscheidend ist am Ende die Konsistenz des Fleisches: Es sollte sich mit der Gabel leicht zerteilen lassen.
Warum wird der Rotwein mehrmals eingekocht?
Durch das schrittweise Ablöschen und Einkochen konzentriert sich der Rotweingeschmack und die Röstaromen vom Topfboden lösen sich besser. Dadurch bekommt die Soße eine kräftigere Basis.
Kann man Wildgulasch am Vortag vorbereiten?
Ja, sehr gut. Wildgulasch lässt sich komplett am Vortag kochen und später langsam wieder erwärmen. Gerade Schmorgerichte eignen sich deshalb gut für Gäste oder ein Sonntagsessen.
Welche Beilagen passen zu Wildgulasch?
Klassisch passen Spätzle, Semmelknödel, Kartoffelklöße oder Rotkohl. Preiselbeeren bringen zusätzlich eine fruchtig-säuerliche Komponente dazu.

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Zartes Wildgulasch - Tipps, Varianten & Wissenswertes

Wildgulasch mit Rotwein – klassisches Schmorgericht für Herbst und Winter

Wildgulasch mit Rotwein passt besonders gut in die kühlere Jahreszeit, weil es sich langsam schmoren und sehr gut vorbereiten lässt. Das Fleisch bekommt zunächst kräftige Röstaromen und gart anschließend lange in einer Soße aus Rotwein, Rinderfond, Zwiebeln und Tomatenmark. 

Für die Würzung verwenden wir unser Platzhirsch Gewürz. Es ist speziell für Wildgerichte gedacht und passt deshalb sehr gut zu Reh, Hirsch oder Wildschwein. Zusammen mit Rotwein und Rinderfond entsteht eine kräftige Soße, ohne dass viele einzelne Gewürze nötig sind.

Der Rotwein wird nicht komplett auf einmal angegossen. Stattdessen wird der Bräter mehrfach abgelöscht und der Wein jeweils wieder reduziert. Das braucht ein paar Minuten mehr, sorgt aber für eine deutlich konzentriertere Soßengrundlage. Erst danach kommen Fond und Fleisch zurück in den Topf. 

Während der ersten Stunde schmort das Gulasch mit Deckel, danach offen. So kann die Soße langsam reduzieren und sämiger werden. Zusätzliche Stärke ist in der Regel nicht nötig.

Als Beilage passen Kräuterspätzle, Knödel oder Rotkohl besonders gut. Preiselbeeren würde ich hier auf jeden Fall dazustellen, weil ihre Säure und Süße einen guten Kontrast zur kräftigen Wildsoße bilden. Damit ist das Rezept ideal für Herbst, Winter, Weihnachten oder ein klassisches Sonntagsessen.